Inhaltsstoffe

Auf einen Nenner gebracht ist die Goji-Beere eine Multi-Vitalstoff-Kapsel in ihrer natürlichsten Form. Neben sehr viel Vitamin C und einem bemerkenswert hohen Anteil an B-Vitaminen (B1, B2, B3) ist auch der Anteil an weiteren Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen beachtlich. So lassen sich in der Glücksbeere insgesamt 19 Aminosäuren (Eiweiß-Bausteine) und sagenhafte 21 Spurenelemente nachweisen, darunter Eisen, Calcium und Zink. Maßgeblich für die positive Wirkung der Goji-Beere scheinen auch die spezifischen Polysaccharide und die Carotinoide (natürliche Farbstoffe) zu sein.

Goji-Beeren für die Gesundheit

Seit jeher ist die „glückliche Frucht“ Goji Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin und Heilkunst, sie wird als wahrer Jungbrunnen nahezu vergöttert. Die gut bekömmliche Beere wird im Reich der Mitte zur Linderung und Heilung unzähliger Krankheiten eingesetzt, das Vertrauen in ihre Zuverlässigkeit ist seit Jahrtausenden ungebrochen.

Die moderne und kritische Wissenschaft schaut heute ganz genau hin, was die Goji-Beere wirklich alles kann und mittlerweile sind nahezu 3.000 Studien über die Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten der roten Powerfrucht erschienen.

Zusammengefasst ergeben diese Studien: Die Goji-Beere ist die nährstoffreichste Pflanze der Welt und sie ist damit eines der besten Lebensmittel unseres Planeten. Darüber hinaus – und auch das bestätigt die Wissenschaft – besitzt die Goji-Beere von allen Früchten der Welt eine der höchsten Ansammlungen von Vitaminen und Antioxidantien.

Gerade der unglaublich hohe Anteil an Antioxidantien verleiht der Goji-Beere nicht nur eine regelrechte Anti-Aging Wirkung, sondern sorgt auch dafür, dass die Leber und damit unser Körper effizienter entgiftet wird.

Die in der Beere reichlich vorhandenen Carotinoide, darunter das Zeaxanthin, sind für unsere Augen besonders wichtig, denn diese Vitalstoffe können der gefürchteten Makuladegeneration (einer weitverbreiteten Augenerkrankung bei Menschen über 60) vorbeugen.

Jede fünfte Zelle im menschlichen Körper ist eine Abwehrzelle und die Goji-Beere lässt sie allesamt besser arbeiten. Krankheitserregern, mutierten Zellen oder Giften wird ein Eindringen in unser Immunsystem nachweislich erschwert. Für diesen positiven Effekt sorgen die in der Goji-Beere enthaltenen Polysaccharide. Dabei handelt es sich um komplexe Kohlehydrate, die in der Lage sind, die körpereigenen T-Lymphozyten zu aktivieren. Da sich diese spezialisierten Abwehrzellen auf den Kampf gegen Krebszellen und Viren konzentrieren, wird die Anwendung der Goji-Beere auch immer mehr Bestandteil entsprechender Therapien.

Aufgrund ihrer antientzündlichen Wirkung kann die Goji-Beere auch bei Rheuma, Asthma, Allergien und chronischen Schmerzzuständen Einsatz finden und sogar bei Autoimmunerkrankungen wird das rote Früchtchen vermehrt in den ganzheitlichen Maßnahmenkatalog zur Linderung und Heilung aufgenommen. Und die Goji-Beere gilt neuerdings auch als ganz großer Hoffnungsträger in der Behandlung von Arthritis.

Die erwähnten 3.000 wissenschaftlichen Studien, die zahlreichen Experimente und klinischen Tests zeigen zusammenfassend, dass die nährstoffreichste Frucht der Welt eine nahezu unüberschaubare Fülle an positiven Auswirkungen auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen hat, nachteilige Effekte sind hingegen keine bekannt.

Wissenschaftlich natürlich schwer nachweisbar und dennoch sehr bedeutend:
Viele sprechen der Goji-Beere eine relaxende Wirkung zu, sie würde uns Menschen gelassener und zufriedener machen. Über längere Zeit eingenommen würde auch nicht mehr so schnell Stress aufkommen und der Wunderbeere wird sogar ein aphrodisierender Effekt nachgesagt. Das erfreut Männlein und Weiblein gleichermaßen – vielleicht kommt ja auch daher die englische Bezeichnung „happy berry“ ...

Verzehr & Verwendung

Die Goji-Beeren bieten die Gelegenheit, sich auf eine wirklich schöne Art mit leckerem Essen gesund zu ernähren.
Das vitamin- und nährstoffreichste Obst der Welt ist exotisch süß im Geschmack und doch etwas säuerlich herb zugleich. Die rot bis rotbraune Goji-Beere ist grundsätzlich frisch und getrocknet erhältlich, ihr Aussehen kann mit einer etwas größeren Rosine verglichen werden.

Die Goji-Beere kann in rohem Zustand genossen werden, getrocknet passt sie hervorragend in ein Müsli mit Joghurt oder Milch, in einen Salat, aber auch zu Eis- und Süßspeisen. Und die kleinen roten Goji-Früchte lassen sich leicht in einen leckeren Smoothie verwandeln. Werden die frischen Beeren gekocht, so sind sie eine ausgezeichnete Zuspeise zu Fleisch- und Fischgerichten, sie lassen sich aber auch in einer Suppe oder in einem Eintopf verwenden.

Herrliche Marmeladen und Konfitüren lassen sich aus der roten Wunderbeere ebenfalls herstellen, unsere Goji-Beeren-Fruchtaufstriche gelten als kulinarische Highlights und sind immer noch ein Geheimtipp.

Außerdem können aus der Goji-Beere Extrakte gewonnen werden, die sich zu vitaminreichen und wohlschmeckenden Getränken wie Tee, Fruchtsäften und sogar Sekt weiterverarbeiten lassen.

Wer gerade eine Diät durchstehen muss, der kann die Goji-Beeren als wertvolles Nahrungsergänzungsmittel zu Hilfe nehmen, darüber hinaus dämpfen die roten Beeren das Hungergefühl und senken einen erhöhten Blutdruck. Experten empfehlen täglich eine Handvoll Beeren als optimale Verzehrmenge, das gilt auch für Kinder und für Schwangere.

China ist immer noch der weltgrößte Produzent und Exporteur der Goji-Beeren, China ist aber gleichzeitig auch der weltweit größte Produzent und Verbraucher von Pestiziden. Die Kontrollen chinesischer Lebensmittel haben 2011 einen alarmierend hohen Gehalt an Schadstoffen und Pestiziden ergeben und zahlreiche Produkte wurden vom Export in die USA oder nach Europa ausgeschlossen. Die chinesischen Bauern sind dadurch von den internationalen Märkten abgeschnitten, besonders davon betroffen ist die Goji-Beere.

Nun die gute Nachricht: In Südtirol muss niemand auf das wertvolle rote Powerfrüchtchen verzichten, denn die Pflanze wächst und gedeiht auch hierzulande hervorragend, die klimatischen Bedingungen eignen sich dafür bestens. Schnee und Kälte beeindrucken die Goji-Beeren gar nicht, sie gelten als absolut winterfest und halten auch Temperaturen von minus 30 Grad Celsius aus. Auch, was den Boden betrifft, ist die Pflanze nicht sehr anspruchsvoll. Nach dem Anwachsen ist ihr Wasserbedarf gering, aber sie bevorzugt einen eher sonnigen Platz.

Südtirol hat weit mehr zu bieten als Gewürztraminer, Speck oder Zypressen. Insgesamt verfügt das etwa 7.400 Quadratkilometer große Land über knapp 242.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen, die von über 20.000 Betrieben bewirtschaftet werden. Die Anbauflächen sind über ganz Südtirol verteilt und diese agrarischen Kulturen sind die bestimmenden Elemente vom Tal bis hinauf in die Berge und zur Waldgrenze. Und selbst dort, wo keine Bäume mehr wachsen, zieren saftige Almwiesen das Bild von Flora und Fauna.

Goji-Beeren aus Südtirol

Anbau

Kommen alle Goji-Beeren vom Schornhof?

Ganz klares Ja! In unseren Produkten verwenden wir ausschließlich Goji-Beeren vom Schornhof. Nur, wo „Goji aus Südtirol“ draufsteht, ist auch Goji aus Südtirol drin.

Ist der Schornhof ein Biobetrieb?

Biologische Landwirtschaft ist uns ein echtes Anliegen und unser Betrieb geht seit Jahren konsequent in diese Richtung. Bereits jetzt halten wir uns ausschließlich an die bestehenden Biorichtlinien und in ein paar Jahren werden wir ein biozertifizierter Betrieb sein.

Unsere EG-Kontrollnummer lautet: BZ-01124-A

Wie erfolgt die Ernte der Goji-Beeren?

Wir ernten unsere Goji-Beeren ausschließlich in reiner Handarbeit, unterstützt werden wir dabei von unseren Erntehelfern. Nur durch schonende Handarbeit können wir die fortlaufende und höchste Qualität unserer Beeren garantieren. Unsere Erntehelfer schulen wir vor Beginn der Ernte auf die Goji-Beere ein und machen sie mit der Besonderheit dieser wertvollen Frucht vertraut.

Welche Kontrollen werden durchgeführt?

Wir haben den Anspruch, allerhöchste Qualität zu produzieren und anzubieten, deshalb sind uns die umfangreichen Vorgaben und Kontrollen der amtlichen Biozertifizierungsstelle ABCERT nicht genug. Also führen wir laufend auch selbständige Kontrollen durch und beauftragen unabhängige Labore, wie etwa die Versuchsanstalt Laimburg, mit ausführlichen Blatt- und Rückstandsanalysen unserer Goji-Stauden. Zusätzlich werden wir von einer weiteren, externen Firma kontrolliert und beraten, die uns in Sachen HACCP (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) auf Vordermann bringt und damit unsere Arbeitssicherheit erhöht.